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Ich lerne WordPress Teil 3 – Plugins und Widgets

Erstellt am 26. Februar 2012 von Fantasylife

Ja, das dürfte ein ziemlich ausführlicher Artikel werden, den über diesen Bereich kann man wirklich fast unendlich schreiben.

Die so genannten Plugins und Widgets sind kleine Helferlein, mit denen man den WordPress-Blog fast unendlich erweitern kann z.B. um Umfrage- oder Stastitikfunktionen, Anbindung an Social Networks, SEO-Tools, Galerien, Downloadbanken uvm., mit Plugins bleibt kaum ein Wunsch offen.Wo bekommt man nun diese Plugins her?

Die größte Quelle dafür findet man wohl auf wordpress.org - derzeit sind dort 18 471 Plugins gelistet und es werden ständig mehr.

Angesichts dieser Flut, hat wohl jeder Anfänger das Selbe Problem wie ich:

Wie finde ich bloß gute, nützliche und sinnvolle Plugins für meinen Blog?

Tja, die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten und so hab ich erstmal gegoogelt, welche Plugins allgemein als „Musthaves“ empfohlen werden und mir natürlich überlegt, was ich davon brauchen kann und was für mich Sinn macht. Da ich ja einen Grafikblog betreibe und auch immer wieder meine Bilder zeigen möchte, war mir klar, das ich ein Galerieplugin und eine Downloaddatenbank brauche, den ich wollte meine Bastelkits nicht mehr unbedingt extern verlinken.

Welche Extras machen also Sinn?

Ich werde euch hier mal aufzeigen für welche Plugins ich mich entschieden habe und wo ihr sie bekommen könnt. Vielleicht ist ja das eine oder andere auch für euch sinnvoll und ihr müsst euch nicht zusätzlich die Arbeit machen X Empfehlungsseiten durchzulesen, so wie ich.

Meine Plugins:

All in One SEO Pack: Ein für mich durchaus wichtiges Plugin, mit dem ich meinen Blog suchmaschinenfreundlicher gestalten kann. Es ist ja nicht unwichtig, was Suchmaschinen so auslesen und so kann ich es etwas steuern. Ich kann z.B. gleich die Google Analytics ID, eine Blogbeschreibung und META-Tags eintragen ohne extra im php-Code des Blogs etwas verändern zu müssen.

Das Plugin findest du hier.

Anti-Spam Bee: Das Tool ist von Sergej Müller und hilft mir Spamkommentare von Anfang an automatisch auszufiltern. Mein Blog ist auf Dofollow gestellt, damit Links von Kommentatoren auch von den Suchmaschinen zurückverfolgt werden. Dies bringt aber die Gefahr mit. Das manche versuchen meinen Blog mit URL’s und Spamkommentaren zu überfluten. Ich schalte sowieso alle Kommentare von Hand frei, aber welche mit Spamabsicht werden sofort geblockt und ich muss mich nicht rum ärgern. Ein wirklich tolles und sehr zuverlässiges Plugin, das mir viel Arbeit erspart.

Das Plugin findest du hier.

Dagon Design Form Mailer: Ein sehr einfach zu bedienendes Plugin, das mir ermöglicht ein Kontaktformular auf meinem Blog anzubieten. Da es bei bei meinem Downloadmaterial manchmal zu Fragen kommt möchte ich meinen Lesern einfach die Möglichkeit bieten mich auch mal direkt zu kontaktieren ohne das jeder in einem Kommentar mitlesen kann.

Das Plugin findest du hier.

Easy PayPal Custom Fields: Ein Plugin das mir ermöglicht einen PayPal Donate Button oder Textlink in meine Posts oder als Standalone Widget in der Sidebar einzubinden. Dadurch können mir meine Leser meine Arbeit mit einer kleinen Spende via PayPal unterstützen, wenn sie wollen.

Das Plugin findest du hier.

LinkWithin: Dieses Plugin „empfiehlt“ ähnliche Artikel mit Vorschaubild am Ende eines jeden Posts und weißt so den Leser darauf hin, welche Artikel außerdem für ihn interessant sein könnten. Ich finde LinkWithin sehr praktisch, da es für meine Besucher eine kleine Navigationshilfe bietet und sie so leichter eventuell relevante Artikel finden können.

Das Plugin findest du hier – es ist übrigens auch für blogger.com erhältlich.

Post Layout: Das Plugin erlaubt es mir HTML- oder JavaScriptcode vor, in oder nach dem Inhalt in einem Artikel einzubinden. Man könnte dadurch z.B. Werbung direkt in die Artikel einbauen.

Das Plugin findest du hier: http://www.wordpress.org/extend/plugins/post-layout/

 

Shareaholic – email, bookmark and share:

Das Plugin fügt auf Wunsch nach jedem Artikel Social Bookmark, Mail to oder und Share-Buttons ein, mit denen die Leser die Posts einfacher weitergeben können.

Das Plugin findest du hier.

Da in Deutschland jedoch immer wieder die Diskussion um die Like- und Sharebuttons herumgeistert und man sich nicht einigen kann, ob sie nun legal sind oder nicht, habe ich auch noch das folgende Plugin installiert, allerdings im Moment noch deaktiviert:

2-Klicks-Button – Socialshareprivacy Plugin: Dieses spezielle Sozialshare Plugin zeigt auf Wunsch statt der üblichen sofort aktiven Sharebuttons welche an, die zunächst mal inaktiv sind und erst durch anklicken aktiv werden. Somit soll der User daraufhin gewiesen werden, dass er Daten des Blog aber auch von sich auf einer sozialen Plattforms freigibt. Das hat den Vorteil, dass man rechtlich im Moment auf der sichereren Seite ist. Allerdings meiner Meinung nach auch den Nachteil, dass die Besucher die Buttons für komplett inaktiv halten (den sie werden grau angezeigt) und somit häufig überhaupt nicht mehr drauf klicken. Das möchte ich jetzt aber gerade nicht erreichen.

Fazit: Jeder muss für sich entscheiden, welche Variante von Sharebuttons er vorzieht. Solange sie nicht offiziell illegal sind, werde ich weiterhin die Sozialbookmarks von Shareaholic verwenden und mir das 2-Klicks-Button – Socialshareprivacy Plugin in der Hinterhand behalten.

Das Plugin findest du hier.

Simple Lightbox: Eine Lightbox ermöglicht es ein in einen Artikel eingefügtes Bild durch anklicken in der Originalgröße anzusehen. Das Besondere dabei ist, das der Hintergrund dabei abgedunkelt wird und man das Bild wie auf einer beleuchteten Leinwand präsentiert wird. Handelt es sich bei der Grafik um ein animiertes Gif, so wird auch die Animation angezeigt, was ja nicht immer der Fall ist, wenn das Bild nicht in der Originalgröße eingefügt wurde. Wenn mehr als nur ein Bild im Artikel vorhanden ist, spielt Simple Lightbox dann auch noch eine Slideshow ab. Diese Möglichkeit war für mich einer der Hauptgründe von blogger zu WordPress zu wechseln, denn dort hatte ich mit meinen Bildanzeigen immer wieder Probleme.

Das Plugin findest du hier.

Subscribe to „Double-Opt-In“ Comments: Tja, in Deutschland ist ja alles ein wenig komplizierter und so bin ich mit diesem Plugin auch auf der sicheren Seite, weil sich der Leser, wenn er über weiterer Kommentare benachrichtigt werden will, per „Double-Opt-In“ anmelden muss. Das Bedeutet, er bekommt eine E-Mail und muss dort einen Link bestätigen um die Benachrichtigungen zu bekommen. Und warum das Ganze? Man möchte einfach Spam vermeiden und es sollen keine Aboemailadressen von irgendwelchen Robots oder „komischen Gesellen“ eingetragen werden. Es soll ein Blogger sogar eine Abmahnung bekommen haben, weil er zwar das Subscribe to Comments Plugin eingebaut hatte, jedoch ohne den speziellen „Double-Opt-In“-Schutz.

Das Plugin findest du hier.

Toscho’s Magic Widgets: Dieses Plugin nun macht es mir möglich, zusätzliche Widetboxen in Frontendheader und -footer, sowie in Backendheader und -footer einzubinden. Dort kann man dann so genannte „Unfiltered Textboxen“ anzeigen lassen, in die man z.B. HTML-Code eintragen und anzeigen lassen kann ohne dass man dafür im php-Code etwas ändern muss. Ich gebe es ja zu, ich habe von php nicht viel Ahnung, außerdem müsste man ja auch bei jedem Layoutwechsel die Änderungen wieder vornehmen. Durch den Einbau der Boxen kann man z.B. sehr einfach einen Counter, Siteup-Button, META-Tags oder auch ein eigenes Favicon anzeigen lassen.

Ich finde das Plugin wirklich klasse, denn es erspart mir viel Gefummel.

Das Plugin findest du hier und hier die Herstellerseite mit Erläuterungen.

WordPress Database Backup: Das für mich wichtigste Plugin überhaupt! Damit kann man genau einstellen, wie oft und zu welcher Zeit ein Backup des Bloginhaltes erstellt werden soll. Das Backup wird dann bequem an eine hinterlegte E-Mailadresse geschickt und kann von da aus heruntergeladen werden. Wenn man größere Änderungen, wie z.B. neue Plugins oder ein neues Layout ausprobieren will, empfiehlt es sich immer vorher ein Backup zu machen. Das kann man dann außerhalb der Automatic Routine auch mal von Hand machen. Sicher ist eben sicher. Nach dem Upload ist das Plugin in der Werkzeugleiste im Backend zu finden.

Das Plugin findest du hier.

WordPress Download Monitor: Dieses Plugin hilft mir meine Downloads zu managen. Man kann sie einfacher hochladen, in Kategorien einteilen, mit Vorschaubild versehen und diverse Statistiken anzeigen lassen, so z.B. die Download Top 5 oder eine Übersicht aller Downloads in der letzten Woche/Monat. Ein sehr hilfreiches Plugin, das einem die Übersicht behalten lässt.

Das Plugin findest du hier.

WordPress Importer: Das Plugin schalte ich nur aktiv, wenn ich es wirklich brauche, denn es ermöglicht mir die Backups leichter wieder hochzuladen und einzulesen.

Das Plugin findest du hier.

WP-chgFontSize: Dieses Plugin ermöglicht es meinen Lesern bei Bedarf die Schriftgröße meines Blogs zu ändern. Ich will ja niemanden ausschließen, nur weil er die Schriftgröße schlecht lesen kann. Ein sehr praktisches Plugin, welches einfach per Widget in der Sidebar für das Frontend sichtbar eingebaut werden kann.

Zum Plugin

WP-Cirrus: Ein nicht unbedingt notwendiges, aber optisch nettes Plugin das die Tagcloud (Schlagwörterwolke) dynamisch anzeigt. Auch dieses kann ganz einfach angepasst und per Widget in der Sidebar für das Frontend sichtbar eingebaut werden. Eine hübsche Spielerei ohne Flashcodeverwendung.

Zum Plugin

WP-Monalisa: Ein Plugin, dass mir endlich ermöglicht in meinen Artikeln und in den Kommentaren die Smilies zur Verfügung zu stellen die mir gefallen.

Mehr zu diesem Plugin findest du hier. Meine Smilies sind übrigens von greensmilies.com und dürfen kostenlos gegen Backlink verwendet werden.

WP-Optimize: Ein Plugin das hilft die WordPress Datenbank von Zeit zu Zeit aufzuräumen und zu optimieren.

Zum Plugin

WP-PageNavi: Ermöglicht es durch eine Anzeige von Seitenzahlen fortlaufend durch die Artikelseiten zu blättern. Der Besucher verliert nicht so leicht die Übersicht, als wenn nur „Neuere Posts“ – „Ältere Posts“ als Navigationshinweise angezeigt werden. Für mich ein Musthave.

Zum Plugin

WP-Permalauts: Ein Plugin das die Umlaute in den Permanetlinks (z.B. Artikelurl) richtig umwandelt. Ohne das Plugin wird ein Artikeltitel mit Umlauten, wie z.B. Gäste in …gaste.html umgewandelt, mit dem Plugin wird daraus wieder ein gaeste.html. Ein kleiner feiner Unterschied, der in den Suchmaschinen einfach besser aussieht.

Zum Plugin

WP Photo Album: Ein Plugin, dass mich auf sehr einfache Weise Photogalerien einbauen lässt. Die Bilder können in verschiedenen vorher erstellten Kategorien angezeigt werden. Derzeit kann man bis zu 10 Bilder auf einmal hochladen. Es ist möglich diese Bilder zu beschriften und auch ein Vorschaubild für das jeweilige Album auszuwählen. Die Galerie kann dann an der gewünschten Stelle mittels Shortlink angezeigt werden. Das WP Photo Album bietet keine Slideshowfunktion, ist aber dafür um vieles einfacher zu bedienen als andere Galeriesysteme.

Zum Plugin – die Seite des Erstellers mit Einbauanleitung (engl.) findest du hier.

Zitate: Ein weiteres nicht unbedingt lebensnotwendiges aber nettes Plugin, das mit jedem Seitenaufruf ein Zufallszitat anzeigt. Das Plugin kann mittels Widget in der Sidebar im Frontend angezeigt werden.

Zum Plugin

Das sind also die Plugins die ich zur Zeit verwende und die mir das arbeiten mit WordPress sehr erleichtern. Die Liste scheint schon mal beeindruckend lang, aber es sind wahrscheinlich nicht die einzigen Plugins die ich verwenden werde, da ich immer mal wieder eines entdecke, das mir sinnvoll erscheint. Bis jetzt muss ich sagen, arbeiten sie auch alle ohne Störung nebeneinander.

Wie baut man Plugins ein?

Wenn man ein Plugin als zip-Datei heruntergeladen hat, kann man es sofort ohne es zu entpacken im Pluginbereich – Plugins installieren – hochladen auf dem Rechner auswählen und dann eben hochladen. Meistens braucht man sie dann nur noch zu aktivieren. Wenn Einstellungen möglich sind, dann findet man diese meistens unter Einstellungen und dem jeweiligen Pluginnamen im Backend des Blogs. Es ist bei den meisten Plugins auch ein Hinweislink auf die Herstellerseite dabei, damit man dort nachschauen kann, welche Einstellungen man am besten vornimmt.

Plugins installieren

Ich hoffe euch hilft meine Aufstellung ein wenig weiter und ihr findet euch im Plugindschungel ein wenig besser zu Recht. Ich lerne WordPress Teil 3 – Plugins und Widgets

 

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KOMMENTARE ( 1 )

Von Thomas Scholz
Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Februar um 20:17
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Wenn dir die Magic Widgets gefallen, dann probiere mal Germanix URL aus. Es ersetzt auch Umlaute – und viele andere Sonderzeichen wie €, ± oder ², wie du dort siehst. Neben dem Posttitel erfaßt es auch Tags, Kategorien, hochgeladene Dateien und den Zugriff per XML-RPC.

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