Ich lebe ohne… Zeit für mich! Weshalb ich mir etwas Abstand zu meinem Kind wünsche

Zeit für mich: Das Distanz und Abstand oft schmerzhaft sind, weh tun und einen leiden lassen, gehört zu den Schattenseiten. Distanz hat umgekehrt, aber auch viele positive Eigenschaften. Man findet nach einer gewissen Zeit der „Trennung“ nämlich meist wieder näher zusammen und weiß den anderen oftmals mehr zu schätzen.

Egal ob es der Streit mit der besten Freundin ist, ein Konflikt in der Familie oder auch eine Krise in der Partnerschaft – Streit und Distanz gehören zum Leben zwangsläufig dazu.

Auch zwischen mir und Mini-Me müsste ab und an mal ein klitzekleinen bisschen Distanz herrschen. Ich liebe mein Kind über alles. Ich bin froh nicht arbeiten gehen zu müssen und mich im Alltag mit ihm beschäftigen zu dürfen, doch ich habe am Tag einfach keine Zeit für mich. Selbst wenn er schläft liege ich neben ihm. Das ist zwar vollkommen ok für mich und ich genieße es oftmals sogar sehr. Doch es wäre einfach auch mal schön, wenn ihn Papa mir mal etwas abnehmen könnte. Nicht lange. 30 Minuten vielleicht. Wenn ich viel zutun habe auch mal 60 Minuten, aber mehr brauche ich wirklich nicht.

Time out…

Doch Mini-Me will einfach nicht so lange bei seinem Papa bleiben. Sobald ich den Raum verlasse beginnt er, nach einer gewissen Zeit nach mir zu suchen. Manchmal hält er es auch aus, aber man merkt, dass er nach einer Weile aber sehr unleidig wird und meist beginnt er irgendwann ganz fürchterlich an zu weinen und beruhigt sich nicht eher, bis ich wieder da bin.

Wir haben schon einiges probiert, aber Mini-Me möchte einfach nicht über einen längeren Zeitraum alleine bei Papa in der Wohnung bleiben. Draußen funktioniert es dagegen schon etwas besser. An guten Tagen kann Papa gut und gern mal 60 Minuten mit dem Kleinen raus gehen. Aber es ist eben bei strömendem Regen nicht immer vorteilhaft raus zu gehen.

Zeit für mich!

An Tagen an denen die zwei draußen waren, spüre ich wie gut mir diese halbe Stunde ohne Kind getan hat. Nicht nur mir, sondern auch meinem Kind. Ich verhalte mich ihm gegenüber plötzlich wieder viel positiver. Ich bin besser gelaunt, habe mehr Verständnis, freue mich wieder viel mehr ihn zu sehen und habe kann mich voll und ganz auf ihn konzentrieren. Ja, ich vermisse den Kleinen sogar richtig und schaue schon auf die Uhr und frage mich was die zwei draußen wohl gerade tun.

Wie verschafft ihr euch etwas Luft?

Alles Liebe!
Eure Nina


wallpaper-1019588
Filmkritik: «Star Trek Beyond» (ab dem 21. Juli 2016 im Kino)
wallpaper-1019588
Der dramatische Untergang der „Titanic“ in Echtzeit – ohne Jack und Rose
wallpaper-1019588
Album-Tipp: ANAJ „kiss to life“ // full Album stream + Video
wallpaper-1019588
Das perfekte Leben?
wallpaper-1019588
Foto: Bohnenblüten
wallpaper-1019588
Kulturelle Bereicherung am Freitag
wallpaper-1019588
Freitag, ein Gitarrenbett, Zwiebelkuchen und das Wochenende
wallpaper-1019588
Das bohrende Ding in meinem Kopf