Forex Blog Devisen-Trading – US-Wirtschaftswachstum langsamer, Wirtschaftspolitik von Trump

Forex Blog Devisen-Trading – US-Wirtschaftswachstum langsamer, Wirtschaftspolitik von Trump

Jan 31, 2017

Forex Research zum Devisen-Trading - US-Wirtschaftswachstum langsamer

Das US-Wirtschaftswachstum verliert an Fahrt. Zum Ende des Jahres 2016 wurde ein deutlich schwächeres Wachstum in die Statistikbücher aufgenommen. Laut dem US-Handelsministerium wurde für das vierte Quartal des vergangenen Jahres ein annualisiertes Bruttoinlandsprodukt von nur 1,9 Prozent verzeichnet.

Es ist jedoch zu beachten, dass in der EU ein anderer Berechnungsstandard verwendet wird. Würde dieses in den USA herangezogen werden, kämen die Vereinigten Staaten im Vorquartalsvergleich gerade einmal auf Werte um die 0,4-0,5 Prozent.

Wirtschaftspolitik - Parität Euro-Dollar wird wahrscheinlicher

Interessant dürften sich die aktuellen globalpolitischen Rahmenbedingungen vor allem auf den Euro und somit den EU-Wirtschaftspolitikkurs auswirken. Die gemeinsame europäische Währung hat sich im vergangenen Jahr vorwiegend positiv entwickelt. An den Finanzmärkten mehren sich jedoch die Stimmen, die eine Normalisierung der EZB-Geldpolitik fordern. So sprechen sich zahlreiche Ökonomen sowohl für eine sofortige Beseitigung der Negativzinsen als auch für das Zurückfahren des billionenschweren EZB-Anleihekaufprogramms aus.

Inwieweit Mario Draghi dieser Forderung nach einem Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik entgegenkommt, dies wird sich noch zeigen. Sollte die EZB den aktuellen geldpolitischen Kurs beibehalten, würde erheblich mehr Kapital in den Greenback fließen, was eine Parität der europäischen Zentralwährung zum US-Dollar im Laufe dieses Jahres wahrscheinlicher macht.

Devisen-Trading im Fokus der Trump-Wirtschaftspolitik und Rubel-Interventionen

Die Unsicherheit an den Finanzmärkten nimmt zu. Dafür machen institutionelle Anleger vor allem die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik unter Donald Trump verantwortlich, wobei auch Überlegungen bezüglich des Rubels bzw. des Ölpreises eine hohe Rolle spielen dürften. Das Trump-Programm ist einfach zusammenzufassen:

  • Steuersenkung, um eine Stimulierung der binnenwirtschaftlichen Nachfrage zu erreichen;
  • protektionistische Maßnahmen, wie Einfuhrzölle, um die Nachfrage nach US-Gütern zu erhöhen.

Auf der Gegenseite dürfte sich auch Russland stärkeren Interventionen am Währungsmarkt zuwenden. Der amtierende Präsident Putin möchte vor allem einen weiteren Anstieg des Rubels verhindern. Die Koppelung an einen internationalen Währungskorb wurde im dritten Quartal 2014 aufgehoben. Seitdem war die russische Währung extrem starken Schwankungen ausgesetzt.

Gegenwärtig werden für einen US-Dollar ca. 60 Rubel, für einen Euro im Schnitt 64 Rubel bezahlt. Keine Frage, diese starken Rubel-Wechselkurse waren zuletzt Mitte 2015 an der Tagesordnung. Die russischen Exporte sind wieder teurer geworden, was die Exporteure des Landes beunruhigt.



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