.... wer es nachempfinden will, muß es halt nachmachen.
Ideal dafür sind kleine Zwetschgensorten, die beim Erhitzen nicht zerfallen. Ich bekomme sie, sonnengereift und erntefrisch vom Bürogärtner. Die Zubereitung zieht sich über ein paar Tage hin und man sollte sie nur dann machen, wenn man sich jeden Tag das kleine bißchen Zeit auch sicher nehmen kann. Der größte Aufwand ist am 2. Tag zu leisten.

2 kg Zwetschgen
600 g Zucker
1 Prise Salz
500 ml Rotweinessig
1 Stange Zimt
3 Nelken
Tag 1:
Den Rotweinessig mit Zucker, Salz, Zimtstangen und Nelken aufkochen. Der Zucker sollte komplett gelöst sein. Abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Tag 2:
Die Zwetschgen halbieren und entkernen. Meine Zwetschgen sind klein, wer große bekommt, sollte sie vierteln. Den kalten Sud über die Zwetschgen gießen und sie abgedeckt über Nacht stehen lassen.
Tag 3:
Die Zwetschgen mit einem Schaumlöffel aus dem Sud heben. Den Sud erneut aufkochen lassen und abkühlen, bis er lauwarm ist. Dann wieder über die Zwetschgen gießen und nochmal über Nacht stehen lassen.
Tag 4:
Die Zwetschgen im Sud einmal aufkochen lassen und für 5 Minuten ziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Twist-Off-Gläser verteilen. Die Gläser sollten ungefähr zu 3/4 gefüllt sein. Den Sud etwas einkochen lassen und dann über die Zwetschgen gießen. Die Gläser sofort verschließen.
Die Essigzwetschgen an einem kühlen, dunklen Ort (ideal: Keller) aufbewahren. Sie halten ca. 1 Jahr und passen sehr gut zu Ente, Rindfleisch, Wild- und Schmorgerichten.













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