Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

DAS SPITTELBERG: modern & elegant.

Wir haben uns einen Besuch im „Das Spittelberg“ schon länger vorgenommen, denn bereits im November 2016 hat Harald Brunner des ehemalige „Kussmaul“ übernommen. Gestern war es dann endlich soweit. Unsere Vorfreude war groß, der Hunger auch.

Vom Interior hat sich auf den ersten Blick nichts Wesentliches verändert. Warum auch, denn niemand geringerer als BEHF hat hier Hand angelegt und was von BEHF designt wurde hat zumindest die optische Erfolgsgarantie. Sogar die Teller sind gleich „übernommen“ worden – das finden wir sehr nachhaltig und vergeben dafür gleich einen Pluspunkt.

Die vorgesetzte Glasveranda, die man schon vom Weiten sieht, wenn man die Spittelberggasse entlang geht, wurde selbstverständlich mit dem neuen Logo versehen. Der offene Küchenbereich ist geblieben, so kann man als Gast weiterhin hautnah Kulinarik erleben.

Das Herzstück Harald Brunners Küche ist die Rotisserie. Die Fleischstücke werden am Luxus Rotisserie Grill von Molteni im Ganzen zubereitet. Fleischliebhaber, wie ich, kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer einen saftigen Bauch vom Duroc Schwein, unwiderstehliche Enten oder ein 8 Wochen gereiftes Simmentaler Rind in Perfektion gegrillt haben möchte, dem rate ich einen Besuch im „Das Spittelberg“ einzuplanen.

Unsere Auswahl:

Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

Brot – warmer Fleischstrudel, Sellerieaufstrich, Butter – Couvert: € 3,50/p.P.

Rindsuppe mit Frittaten € 4,90
Die Suppe samt Einlage war gut. Für unseren Geschmack aber fast ein bisschen zu ungewürzt, da wir sehr gerne kräftige Rindsuppen essen. Laut nachträglicher persönlicher Auskunft von Harald Brunner, kann man auch eine kräftigere Consommé bestellen. Beim nächsten Mal kommen wir sehr gerne auf dieses Angebot zurück.

Dim Sum mit Kalbsbries, Flusskrebsen und Lemongras Fonds € 16,80

Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

Keine Angst vor Innereien, mir hat die außergewöhnliche Kombination getaugt.

Ich habe schon wirklich lange kein Kalbsbries mehr gegessen, aber diese crossover Variante in Kombination mit Flusskrebsen hat mich sofort angesprochen. Kalbsbries besteht aus fast weißen, weichen Gewebe, das roh in seiner Konsistenz ein wenig an Hirn erinnert, gegart allerdings fester wird. In Wien kennt man Bries vor allem gebacken, aber diese Delikatesse kann vielfältig zubereitet werden. Bries schmeckt auch gegrillt, geschmort und gedünstet.

Brunners Zwiebelrostbraten mit Erdäpfelpüree € 24,-
Optisch kommt Brunners Zwiebelrostbraten schon mal ganz anders daher, nämlich mit einer Zwiebelkruste – auf dem Püree findet man die die klassischen Röstzwiebel. Ein Gedicht vom einen Stück Fleisch. Würde ich heute sofort nochmal essen. Saftig, zart und richtig gschmackig! So einen guten Zwiebelrostbraten haben wir in Wien noch nie gegessen. Das Püree hat auch richtig toll geschmeckt.
Das Spittelberg – Servus Harald BrunnerMatu – das 8 Wochen lang gereifte Simmentaler Rind € 29,-
Geordert habe ich es medium-rare – und so wurde es auch serviert. Leider ist mir vor lauter Vorfreude beim Anblick kein Foto gelungen – das habe ich aber erst zuhause gemerkt. Wer Rindfleisch liebt, sollte sich ein Stück Matu gönnen. Vertraut mir – ihr werdet es nicht bereuen. Beilage meiner Meinung nach gar nicht nötig – Fleischgenuss pur.

Was hättet ihr genommen?

Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

Die aktuelle Speisekarte findet ihr immer auf http://www.dasspittelberg.at

Das Servicepersonal war super zuvorkommen, auch der Chef selbst war anwesend und hat sich persönlich um seine Gäste gekümmert.

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Geschäftiges Treiben, fast jeder Tisch war besetzt. Reservierung erforderlich.

Harald Brunner ist die Zufriedenheit seiner Gäste eine Herzensangelegenheit, das spürt & sieht man.

Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch.

FAZIT: FLEISCH KANN ER, DER HARALD BRUNNER! Beim nächsten Besuch fällt die Entscheidung sicher sehr schwer – Matu oder Zwiebelrostbraten.

–> verbesserungswürdig: Am Nachbartisch saß ein amerikanisches Paar, doch es gab keine englische Speisekarte! Für ein Lokal in diese Preisklasse unserer Meinung nach ein must-have.

Das Spittelberg – Servus Harald Brunner

Ein besonderer Eyecatcher, die imposante Glasveranda.



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