
Und wieder einmal hatte ich das Gefühl völlig daneben zu liegen – allein gegen den Rest der Welt, verloren in einer Unfähigkeit, so bedingungslos lieben zu können, wie andere Lichtarbeiter es vermögen und es ständig zum Ausdruck bringen. Nachdem ich einen Artikel ins Netz gestellt hatte – aus ganzem Herzen, so wie ich es eben fühlte, nur immer wieder anders…. ging ich ein wenig verloren in meinen Garten… eine andere Welt für mich, in die ich mich fallen lassen kann und in der ich zu mir finde und kaum ein Mensch betritt diese. Ich saß still und war allein. War ich es wirklich? Ich lief ein wenig umher und betrachtete meine Blumen, die Schmetterlinge, Frösche, die ich immer mal wieder aus Gießkannen retten muss und auch eine abgekaute Zucchinipflanze, an der sich wohl eine Maus verbissen hatte – aber sie sorgte sicher nur für ein gesundes Gleichgewicht, denn der Überfülle an Früchten musste ja irgendwie Einhalt geboten werden. Ich blickte auf meinen cremefarbenen Rosenbusch, der seine Blüten kaum halten kann, weil sie ihm immerzu zu schwer sind und der dann die Blütenblätter abwirft.. und, inmitten der cremeweißen Rosenblüten entdeckte ich eine tiefrote. Es war eine einzige Rosenblüte, die mich direkt ins Herz traf. Es war mir, als ob sie, wie ein Geschoss, sich in mein Herz hineinkatapultierte und ich wusste…. Sie war nun in mir. Sie trieb mich, sie leitete mich, sie führte mich.. und ich folgte.
Es war sehr heiß heute früh und ich ging zu meinem Fluss. Ich war alleine, setzte mich einen Augenblick nieder und dann überließ ich mich dem Wasser. Ich betrachtete die kleinen Segelbote, die in Form von abgefallenen Blättern um mich herum schwammen und von winzigen Elfen gelenkt wurden. Ich sah das Funkeln der Wasserbläschen, die ich selbst durch meinen Atem erzeugt hatte und die sich in kleine Kristallstädte verwandelten, und ich sah die Elemente – das Wasser mit seinen großartigen Spiegelungen, die ich parallel durchschwamm, das gewaltige Steinwesen, welches jede Bewegung von mir verfolgte, die Wesen der Büsche und Bäume und die Kraft der Sonne, die alles berührte. Es fühlte sich so weich an… und ich spürte die Rose. Ich spürte mein Frausein, meine Weichheit, Verletzlichkeit, aber auch meine innewohnende, gewaltige Kraft. Die Rose !!! So zart, so schön, so klein und sooo gewaltig.
Meist gehe ich nach dem Schwimmen sofort nach Hause, aber heute hielt mich etwas zurück. Ich spielte im tosenden Wasserfall des Wehres, setzte mich mitten hinein und dehnte meinen Körper. Dann schritt ich wie ein Storch oberhalb des Wehres und streckte mich immerzu zur Sonne und erfreute mich an meinem Körper, in dem ich mich so wohl fühle. Dann setzte ich mich nieder. Ich nahm den Ort, der mir schon immerzu Orbs bescherte und der mein persönlicher Kraftplatz ist. Hier vereinen sich die Elemente und ich legte mich nieder. Über mir, wie zum Schutze breiteten sich die Zweige einer Akazie aus. Seitlich berührten mich die Sonnenstrahlen. Ich lag auf einem schrägen Hügel, nur auf einem kleinen Handtuch und schloss die Augen. Ich ließ mich durchdringen vom Dröhnen des Wasserfalls, dem weichen Wind und der Wärme der Sonne. Ich war allein.. nein, sie waren alle da. Meine Familie, meine wirkliche Familie war bei mir und sie liebte mich. Ich war zu Hause, im Himmel und dennoch auf der Erde.
Ich öffnete die Augen und blickte in den silbern glitzernden Wasserfall, der sich wie zu Bündeln aufteilte, um sich am Boden schäumend wieder zu verbinden. Fische sprangen ihm entgegen und ich schaute durch ein Büschel von Weidenzweigen. Im Hintergrund hütete der große Steingeist das Feld und der Fluss selbst floss still und unbeirrt zum Wehr. Der Himmel war strahlend blau und nur ein paar Schmetterlinge tanzten unter dem Gewölbe.
Warum, fragte ich, warum diese Fülle, diese Schönheit, diese Kraft und dieses Geborgensein, wo ich doch eine Zeit davor noch so verunsichert war….

meine Perspektive
… „… weil du ein Kind der Natur bist und die Natur mit all seinen Wesen, Elementen und Kräften in dein Herz lässt, wirst du immerzu geführt sein, wenn du dich dafür öffnest. Suche deine Lieblingsplätze auf, wann immer du Kraft, Ruhe und Zuwendung brauchst. Die Wesen der Natur werden dann immer für dich da sein… die Elfen, Feen, Zwerge, Baumgeister und Wasserwesen. Mit den Elementen bist du schon immer innigst verbundnen und nun… widme deine Aufmerksamkeit noch mehr den Tieren. Das ist der nächste Schritt. Auch wenn du den Weg eine Weile alleine gehst.. wir alle sind mit dir, auch wenn die Menschen dich nicht verstehen. Du wirst dich wortlos verändern und sie werden dir wortlos folgen, jene, die bereit sind dafür.“
Ja, es ist immer wieder die Natur und derzeit sind es aber auch die Frauen, die mich in ihrer Schönheit zutiefst berühren. Ich schaue sie an, ihre Art, wie sie die innewohnende Weiblichkeit endlich zum Ausdruck zu bringen, verbunden mit ihrer bisher verdrängten Wolfskraft.
Ich danke dem Tag.. dem Tag, der unter dem Zeichen des Roten Drachen – der Drachenmutter steht – und der als Botschaft bringt:
„Nährende Kräfte umsorgen den Lebensprozess; Tag der Entscheidungen“
KIN 61, der Rote Solare Drache,
hält die Stufe NEUN in der Himmelswandererwelle. In der interessanten Kombination mit IMIX, dem Roten Drachen, erreicht dadurch die Welle einen Zündungsimpuls, der schon einen Schritt vorher durch die Energie von AHAU auf der ACHT eingeleitet wurde. Die Urkräfte von IMIX sind in der Kombination mit der Solaren NEUN mächtig heiß. IMIX besitzt zweifelsfrei die maximalste Schubkraft; repräsentiert doch diese Energie nichts Geringeres als die stoffliche Darstellung der Schöpfung.
IMIX bedeutet auch, daß sich der spiralförmige Ablauf der Evolution eine Stufe höher bewegt. Von der spiralförmigen Struktur der Doppel-Helix in unseren Zellkernen, bis hin zu ganzen Galaxien, steht IMIX für den Prozeß der Evolution. Das Spirituelle bedient sich des Stofflichen, um entsprechende Ziele damit zu erreichen. IMIX stellt uns Startpotentiale zur Verfügung und Du kannst darauf vertrauen, daß es Dein Geburtsrecht ist, einfach zu empfangen.
www.maya.at
Einsortiert unter:Allgemeine Texte







5



Kommentar schreiben