Burma Rohingyias, Petition z. Handen UNO-Sicherheitsrat erstellt

Petition für die Untersuchung des Völkermordes an der ethnischen Gruppe der Rohingyas in Burma/Myanmar durch den UN-Sicherheitsrat 


sven jakal, jonas m lanter

Die Rohingya sind eine muslimische Volksgruppe in Myanmar (Birma). Sie leben dort hauptsächlich im nördlichen Teil des an Bangladesch grenzenden Rakhaing-Staates (ehemals Arakan). In Myanmar leben heute etwa eine Million Rohingyas.
Die Herkunft der Rohingya ist heftig umstritten. Die Rohingya bezeichnen sich selbst als schon lange dort ansässige Bevölkerung Rakhaings, die vor bis zu 1000 Jahren zum Islam konvertierte. Die Region wird seit antiker Zeit von arabischen Händlern besucht, und einige kulturelle Eigenschaften der Rohingya scheinen diese Theorie des Ursprungs zu unterstützen. Die myanmarische Regierung stellt sich hingegen auf den Standpunkt, dass die Rohingya erst in jüngerer Zeit (vor 400 Jahren) aus Bengalen eingewandert seien und damit illegale Einwanderer aus Bangladesch oder deren Nachfahren seien.
Die Rohingya bildeten während der britischen Kolonialzeit die Bevölkerungsmehrheit im Rakhaing-Staat. In den 1940er Jahren und vor allem nach der Unabhängigkeit Birmas kam es aber zu Spannungen zwischen den buddhistischen Arakanesen (Rakhaing) und den muslimischen Rohingya.
Besonders schwere Zwischenfälle gab es 1942, 1962, 1978 und 1991. 1978 suchten etwa 200.000 Rohingya-Flüchtlinge Schutz im benachbarten Bangladesch, 1991 weitere 250.000.
Obwohl später einige zurückkehrten, blieben doch viele in den Flüchtlingscamps im Exil. Es wird geschätzt, dass seit der Unabhängigkeit Birmas etwa eine bis anderthalb Millionen Rohingya ins Exil gingen. Diese leben hauptsächlich in Bangladesch (insbesondere Chittagong), Pakistan und Saudi-Arabien, eine kleinere Anzahl in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Thailand, und Malaysia. Seit 2005 hilft die UNHCR bei der Rückführung von Rohingya aus Bangladesch, doch Berichte von Menschenrechtsverletzungen in den Flüchtlingslagern bedrohen diese Bemühungen.
Anfang des Jahres 2009 kamen Rohingya als Bootsflüchtlinge in die Schlagzeilen, nachdem Thailand ihnen eine Aufenthaltserlaubnis verweigert und etwa eintausend in einfachen motorlosen Booten auf die offene See abgeschoben hatte. Rund 250 von ihnen wurden später vor den zu Indien gehörenden Andamanen gerettet und etwa 200 vor der Küste Acehs in Indonesien. Etwa 500 ertranken vermutlich. Der myanmarische Generalkonsul in Hongkong äußerte sich dazu, in dem er den Rohingya mit Verweis auf deren dunkle Hautfarbe die Zugehörigkeit zu Myanmar absprach.
Nachdem es ab Juni 2012 im Rakhaing-Staat zu ethnischen Unruhen kam, äußerte der myanmarische Präsident Thein Sein gegenüber dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen den Vorschlag, dass die Rohingya sich entweder in UNHCR-Camps begeben oder das Land verlassen sollten. Weiterhin erklärte er, dass die Rohingya „illegale Einwanderer“ seien und man bereit wäre, sie in jedes Land zu deportieren, welches sie aufnehmen würde.
Auch heute ist die Situation der Rohingya gleich wenn nicht prekärer. Ausser ein paar wenigen Dörfer ist diese Kultur praktisch aus Burmas getilgt. Die Menschen dieses Stammes werden auf verwerflichste Art umgebracht und vertrieben. Wir meinen, dass dieser Genozid nun endlich ein Ende finden muss und fordern den UN-Sicherheitsrat dazu auf, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden und eine Untersuchung zu starten.
Sven Jakal,  Jonas M Lanter, Birmaberichterstattung - Switzerland 28th sept 2013

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