Das Theater Koblenz freut sich, mitteilen zu können, dass Steffen Fuchs ab der Spielzeit 2011/2012 Ballettdirektor des Theaters Koblenz wird.
STEFFEN FUCHS - Ballettdirektor des Theaters Koblenz ab der Spielzeit 2011/2012 Steffen Fuchs wurde 1974 in Halle an der Saale geboren. Ab 1984 besuchte er die Staatliche Ballettschule in Berlin, die er 1992 als Diplom-Tänzer verließ. 2006 bis 2008 folgte an der Palucca-Schule in Dresden sein Aufbaustudium, das er als Choreograf mit Diplom abschloss. Seit 2008 ist er Meisterschüler an der Palucca-Schule im Rahmen des „international
choreographer in residence“-Programms.
Von 1992 bis 2002 war Steffen Fuchs Solist am „LEIPZIGER BALLETT“ und
tanzte unter anderem die Titelrolle in „Der Feuervogel“, Oberon im
„Sommernachtstraum“, Rotbart/Zar in „Schwanensee“, Carabosse und Juwelen in
„Dornröschen“ sowie Solopartien in Choreografien von Uwe Scholz, Jiri
Kylian und Robert North.
Seit 1998 entwickelt Steffen Fuchs eigene Choreografien: beispielsweise im
Rahmen „Junge Choreografen“ des „LEIPZIGER BALLETTS“ das Solo „Chopin und
Guten Abend“, das Duett „Ich werde lärmen in Deinem Herzen! In Liebe!
Lilith!“ sowie „Giselle ist tot!“ für sechs Tänzer und „Du bist so schön,
Elisabeth“ für sieben Tänzer sowie „Das Dorf ist verflucht!“ für neun
Tänzer.
Eine Auswahl weiterer Choreografien von Steffen Fuchs bietet einen
Überblick über sein bisheriges Werk: 2002 das Duett „Phasen“ zum Festival
der zeitgenössischen Musik in Würzburg „PanthaRei“; 2003 die Eröffnung des
Tanzfestivals „westend unfinished“ in Leipzig in Zusammenarbeit mit Micha
Veit: „Heimatland“; „hopes and dreams“, ein Projekt mit 20 Tänzern für ein
internationales soziales Projekt der EU; 2006 „Le carnaval des animauxs“ in
teamwork als abendfüllende Arbeit an der Staatsoperette Dresden; „Fluchten“
– ein Sextett für „pèlerinages“ beim Kunstfest Weimar 2007; im selben Jahr
„Goldfische“ – Sextett für TANZherbst Dresden und „ingrata“ – Duett für die
Palucca-Schule Dresden; 2008 „Die letzte Reise des Robert Scott“ am Theater
Gera; „Komm, süßer Tod“, ein dreiteiliger Ballettabend am Staatstheater
Cottbus, „jamais“ bei TANZPLAN Dresden, „green gras blue sky“ – Sextett an
der Svenska Balettskolan Göteborg, ebenfalls 2008 „Romeo und Julia“ am
Theater Nordhausen; 2009 „Dornröschen“ am Theater Nordhausen, „Malinka“ an
der Svenska Balettskolan Göteborg und „Flügel“ an der Palucca-Schule
Dresden; 2010 „Maria am Wasser“ – Solo für Tanzoffensive Leipzig und das
Schauspielhaus Dresden.
STEFFEN FUCHS
Ballettdirektor des Theaters Koblenz
ab der Spielzeit 2011/2012
Ausgewählte PRESSESTIMMEN zu bisherigen Arbeiten
Zu „Komm, süßer Tod“ am Staatstheater Cottbus
rbb Kutlurradio, 24.6.2008
„Es ist ein wirklich ganz hoch ambitioniertes Projekt, das Steffen Fuchs
und die Balletcompagnie Cottbus verwirklicht haben. Steffen Fuchs hast sich
nämlich aus Liebe zur Musik entschieden, eine Choreografie zu entwickeln
sowohl zum Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ von Franz Schubert,
als auch zu den „Kindertotenliedern“ von Gustav Mahler und als kleines
Zwischenspiel Wolfgang Amadeus Mozarts Ballettmusik-pantomime „Les petits
riens“. (…) Er hat es zum Glück weder melodramatisch gemacht noch
psychologisierend, das wäre alles möglich gewesen. Nein, Steffen Fuchs
lässt ein Paar in fast schon kühler Zurückhaltung sich einander nähern, in
zwar so distanzierter, dennoch aber vorhandener Innerlichkeit, das bebt
innerlich. Dieses neoklassische Bewegungsvokabular ist auch ganz betont
schlicht, ganz betont einfach gehalten, fast schon akademisch, und dennoch,
obwohl akademisch, gelingt es eben die Spannung zu halten. (…) Dieser Abend
ist wirklich sehenswert. (…)“
Zu „Romeo und Julia“ am Theater Nordhausen
Neue Nordhäuser Zeitung, 27.10.2008
„Choreograf Steffen Fuchs gelang es, eine klar strukturierte und leicht
nachvollziehbare Geschichte zu erzählen. Er benutzte dabei die
Ausdrucksformen des modernen Tanztheaters, und so wurde dem
Premierenpublikum von Capoeira-Einlagen bis inniglich-anschmiegsamen
Duetten alles geboten. (…) Das Premierenpublikum dankte den Tänzern,
Vorständen, Musikern und dessen Kapellmeister mit lange anhaltendem
begeistertem Applaus.“
Zu „Dornröschen“ am Theater Nordhausen
Thüringische Landeszeitung, 18.10.2009
„Zahlreiche Vorhänge, Jubel und Bravorufe gab es zur Premiere von Peter
Tschaikowskys Ballett ‚Dornröschen’ am Theater Nordhausen. Das Publikum
hatte eine grandiose Produktion zu feiern. (…) Es war einmal ein Regisseur,
Steffen Fuchs, der ein Meisterstück des klassischen Balletts durch ein
ausgefeiltes Regiekonzept, das Komik und viel Liebe zum Detail versprüht,
mit einer kleinen Kompanie durch Ideenreichtum, Witz sowie perfekte
Tanztechnik und Pantomime meisterhaft inszenierte. „
Zu „Dornröschen“ am Theater Nordhausen
Ballettanz 01/2010
„Der Mut ist den Theaterleuten geblieben, denn ‚Dornröschen’ hier im Harz
mit nur zwölf Tänzern einzustudieren, ist schon fast ein Piratenakt.
Tschaikowskys opulentestes Ballett in Schrumpfversion, doch der Spaß
rechtfertigt die Rosskur. Gastchoreograf Steffen Fuchs, letzte Spielzeit
mit ‚Romeo und Julia’ unter gleichen Konditionen erfolgreich, hat sich eine
skurrile Story zurechtgelegt, die oft wie eine Persiflage wirkt und bei
Theaterneulingen schmunzelnd Berührungsängste mit Klassikern abbauen
hilft.“
Markus Scherer
-Pressereferent-
THEATER KOBLENZ
Clemensstraße 5
56068 Koblenz
Tel. 0261-1292805
Fax 0261-1292800
www.theater-koblenz.de
www.twitter.com/theaterkoblenz
[Foto Steffen Fuchs: Matthias Baus]
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BUGA - 15.04. bis 16.10.2011 - Bundesgartenschau in KOBLENZ






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