768 Kurven: mit dem Motorrad von Chiang Mai nach Pai

Chiang Mai und Pai, zwei wunderschöne Orte im Noden Thailands. Thailand ist ja hauptsächlich wegen seinen wunderschönen Stränden und den Inseln im Süden des Landes bekannt, aber auch der hohe Norden an der Grenze zu Laos und Burma hat einiges zu bieten.  Wir haben uns mit dem Motorbike von Chiang Mai nach Pai gemacht, und eine absolut atemberaube 130 km Fahrt gehabt.

Mit dem Motorrad von Chang Mai nach Pai:

Chiang Mai – Die Perle des Nordens

Chiang Mai war früher noch ein richtiger Geheimtipp, mittlerweile wimmelt es aber von Sammeltaxis, Vans, Touranbieter und Touristen. Jedoch ist Chiang Mai noch immer eine sehr gemütliche Stadt im Norden Thailands und hat so einiges zu bieten.

Nicht nur die freundlichen Thais mit ihrem Lachen machen diesen Ort zu etwas ganz Besondern, sondern auch der Mix aus Stadt und doch sehr ursprünglichen Leben, gibt Chiang Mai eine gewisse Einzigartigkeit. Sobald man innerhalb der Stadtmauern ist, fühlt man sich wieder wie in einer Kleinstad. Außerhalb der „Altstadt“ leben die Thais ein städtisch geprägtes Leben, mit Shoppingmalls, Fastfoodketten und lautem Verkehrstreiben.

Sobald man ein paar Kilometer außerhalb der Stadt ist, findet man aber die Schönheit der bergigen Landschaft wieder. Chiang Mai hat nicht nur wunderschöne Tempeln zu bieten, sondern auch eine atemberaubende Natur. Um diese Umgebung auch auf eigene Faust anzusehen ist es definitiv zu empfehlen, sich ein Motorbike zu leihen.

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Motorrad/Roller leihen in Chiang Mai:

AYA Motorbike Verleih

Wir haben unser Motorbike beim AYA Motorbikeverleih in Chiang Mai ausgeliehen. Da wir ja eine Reise mit dem Motorbike von Chiang Mai nach Pai geplant haben, war dieser Anbieter die beste Wahl. Denn man kann die in Chiang Mai ausgeliehenen Motorbikes in Pai beim selben Anbieter wieder zurückgeben, auf Wunsch bietet AYA auch einen Transport deines Gepäckes (Rucksack, Koffer) , für einen kleinen Aufpreis, nach Pai an. Somit kannst du morgens dein Gepäck in Chiang Mai abgeben, gemütlich mit deinem geliehenen Motorbike nach Pai fahren und vorort dann dein Gepäck wieder  abholen.

Die Preise für das Ausleihen eines Motorbikes sind auch erschwinglich, es gibt mehrere Kategorien, jedoch empfehle ich hier die besseren Motorbikes zu leihen, dann man bedenke die steilen Kurven in Richtung Pai und deinen persönlichen Komfort. Denn mehrere Stunden auf einem schlechten Scooter zu sitzen, kann schon anstrengend warden.

Wir haben für unsere Motobikes (120 Kb) 150 Bath bezahlt, plus muss man sich eine „Versicherung“  dazu nehmen, welche 40 Bath gekostet hat.  Unter “Versicherung” darf man sich nicht zu viel vorstellen, wie wir es in Europa haben, schlussendlich zahlt man für sein Motorrad 190 Bath, wenn man es kaputt macht bezahlt man den Schaden auch selbst.

Als Kaution hinterlegt man entweder seinen Pass oder 2000 Bath, ich empfehle in diesem Fall aber eher die 2000 Bath, denn bei einer Kontrolle oder beim Hotel Check in wird dieser meist benötigt.

Die Fahrt mit dem Motorrad von Chiang Mai nach Pai

So machten wir uns ohne viel Plan auf den Weg von Chiang Mai nach Pai. Die meisten Einheimischen haben uns gesagt, man sollte in der Regensaison nicht fahren, denn es sei gefährlich. Wenn es in Strömen regnet, mag dies auch sein, aber wir hatten einen wunderschönen sonnigen Tag. Man sollte auf jeden Fall im Vorhinein die Wetterbedinungen abchecken! Doch meiner Meinung ist die natur um diese Jahreszeit viel grüner und besonders in dieser Gegend mit Sicherheit auch sehenswerter, bei einem Trip von Chiang Mai nach Pai.

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Wir starteten unsere Reise schon um 10 Uhr vormittags, denn meist dauert es ein wenig bis man aus der Stadt Chiang Mai herausen ist. Viele Ampeln und dichter Verkehr machen die ganze Sach nicht einfacher, jedoch bei einer vorsichtigen Fahrweise absolut kein Problem 😉

Aus der Stadt heraußen geht es circa 30 Kilometer in Richtung Osten am Highway 107 nach Rim. Man muss die Stadt am Highway durchqueren, das zu dieser Tageszeit eigentlich ganz easy ging. Nachdem man das Zentrum durchquert hat, fährt man die Straße 107 weiter. Nach circa 5 Kilometer sieht man auch schon die ersten Beschilderungen mit Pai, dann biegt man links auf die Straße 1095 ab und folgt diese bis Pai.

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Anfangs fährt man ein wunderschönes Tal entlang mit vielen kleinen traditionellen thailändischen Häusern, ab und an kann man auch einen Stopp bei kleinen Tempeln machen. Um so weiter man in das Tal hineinfährt, desto grüne und ruhiger wird es. Die Landschaft rechts und links von einem tut sic him satten wunderschönen Grün auf und die Berge warden immer höher, der Dschungel neben der Straße immer dichter.

Am Straßenrand stehen immer wieder Verkaufsstände, wo man frisches Obst und Gemüse kaufen kann. Auch findet man nette kleine Kaffees für eine kleine Kaffeepause und kann die Umgebung genießen.

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Der Mok Fa Wasserfall

Einen Stopp, welchen man aber fix einplanen sollte ist der Mok Fa Wasserfall . Der Wasserfall ist im Mok Fa Vally zu finden. Während der Fahrt muss man nur etwas aufmerksam nach einem Straßenschild mit einem Wasserfall suchen, die Schilder sind meist blau und sind aber leider nur in Thai gekennzeichnet. Circa 2 km nach dem Green Coffee im Mok Fa Vally biegt man in eine Straße links von der Hauptstraße ab und fährt diese entlang. Nach circa 2,5 km sieht man dann den Eingang zum Wasserfall.

Da dieser im Doi Suthep Pui national Park liegt muss man 100 Bath pro Person Eintritt bezahlen, diese 100 Bath sind aber gut investiert.
Zu Fuß geht man dann circa 10 Min durch den Dschungel zum Wasserfall, welcher sich in seiner ganzen Pracht zeigt.

Der Wasserfall stürzt über eine circa 25 Meter hohe Felswand in ein wunderschönes Becken herunter, wo man auch hervorragend schwimmen kann. Hier ist auch wieder eher die Regensaison zu empfehlen, da es in der Trockenzeit sein kann das nur wenig bis gar kein Wasser im Becken ist.

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Weiter geht es noch ein paar Kilometer gemütlich, mit den ein oder anderen Kurven dahin, nach circa 10 Kilometern geht es dann rauf in die Berge. Eine nach der anderen Kurve tut sich vor einem auf. Am besten man fährt einfach im gemütlichen Tempo dahin.

Nach gefühlten 70 Kilometern und 350 steilen Kurven erreicht man die Bergspitze, das einem kleinen Hochplateu ähnlt. Oben am Berg hat man nochmal die Möglichkeit eine wunderschönen Ausblick über die wunderschöne Landschaft zu genießen. Am Don Kiev Lom View Point ist ein sieht man die atemberaubende Landschaft über Pai auf 1615 Metern.

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Wer noch genug Zeit hat und sich zum Schluss seiner 130 Kilometer Reise eine kurze Entspannung gönnen will, kann noch einen kurzen Stopp bei den berühmten Hot Springs im norden von Thailand machen. Am Weg von der Bergspitze in Richtung Pai gibt es einige solche Heißen Quellen, welche zum Baden einladen.

Man sollte jedoch bedenken, dass es besser ist noch bei Tageslicht die steilen Kurven in Richtung Pai zu fahren, denn da einem die Straße unbeannt ist und diese oft durch Feuchtigkeit und Laub rutschig sein kann, ist es besser vor Sonnenuntergang in Pai anzukommen.

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Als wir nach unserer Tagestour und 767 Kurven in Pai angekommen sind, waren wir überwältigt von dem gemütlichen und entspannten Flai hier. Schon die Fahrt ins die “Stadt” war wunderschön, weite Reisfelder, Berge bewachsen von dichtem Dschungel und natürlich der Fluss Pai hatten ein einzigartiges Flair.

Pai

Auch Pai wurde in den letzten Jahren mit dem Hippi-Darsein sehr gehypt und ist (laut den Einheimischen) in der Highseason oft mit Chinesen voll. Jetzt in der Nebensaison war davon nichts zu erkennen. Die kleine Stadt im Norden Thailands ist voll mit kleinen gemütlichen Kaffees und Bars, es herrscht aber eine ganz ruhige und entspannte Atmosphäre und ist zum Runterkommen perfekt.

Die Gegend rund um Pai läd zum Erkunden und Dschungel Trekking ein. Für Naturliebhaber gibt es hier viele Sachen zum entdecken, denn nicht nur die weiten Reisfelder sondern auch die mit dichtem Dschungel bewachsenen Berge geben dieser Ortschaft einen ganz besonderen Flair.

Fazit

Wir würden diese Route sofort wieder mit dem Motorbike machen, denn es wird nicht nur eine atemberaubende Landschaft geboten, sondern auch das Gefühl der Freiheit auf dem Mortorrad ist etwas ganz besonders. Außerdem kann man so seine Fahrt individuell und unkompliziert gestalten. Wir können es nur jedem weiterempfehlen, der vor hat diese zwei wunderbaren Orte zu bereisen.

Du hast auch schon Erfahrungen mit dieser Route? Oder bist diese sogar selbst mit dem Motorbike gefahren? Dann schreib uns ein Kommentar


laslo

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