10 Dinge, die die meisten Menschen über Nepal nicht wissen.

Nepal ist ein beeindruckendes Land, und seit ich 2012 das erste Mal dort war, hat es mich verzaubert und in seinen Bann gezogen.
Was die meisten nicht wissen, ist, dass Nepal sehr viel mehr als Berge zu bieten hat. Nepal ist extrem vielfältig, sei es landschaftlich wie auch kulturell.

Ich möchte dir hier 10 Dinge aufzeigen, die die meisten Menschen NICHT über das Himalaya-Land wissen:

1) Nepal ist das einzige Land auf der Welt. das keine symmetrische Fahne besitzt.

nepal-fahne-gründe

Die Nationalflagge von Nepal besteht aus zwei Dreiecken und ist somit schon etwas ganz Besonderes. Die Flagge ist nachweislich mehr als 2000 Jahre alt und man sieht sie in Nepal an jeder Ecke.

2) Kathmandu ist die einzige Hauptstadt der Welt, die nicht durchgehend Strom hat.

kathmandu-strom-affe-nepal

Die Hauptstadt Kathmandu ist ein Kapitel für sich: sie ist chaotisch, laut, dreckig und doch so schön. Eine extrem vielfältige Stadt, wo es einiges zum Entdecken gibt. Die Stadt hat nicht durchgehend Strom, das heißt, maximal zehn Stunden am Tag wird sie mit Energie versorgt.

Gründe dafür gibt es viele. Zum einen die politische Misswirtschaft, die es nicht schafft, das Land unabhängig von der Energielieferung ihrer Schwellenländer zu machen und zum anderen, korrupte Lieferanten, die das Land mit Erpressungen klein halten. Wer keinen Strom hat, kann sich nicht entwickeln.

kathmandu-stadt-nepal

Die meisten Regierungsgebäude und Hotels haben Stromaggregatoren, mit denen sie ihre Energie selber produzieren.

Generell muss man sagen, dass Strom in Nepal ein Luxusgut ist und es nicht als selbstverständlich angesehen werden kann, wenn einer da ist. Deshalb sollten Nepal-Reisende sich immer genügend Powerbanks einpacken :-)

3) Der größte Teil des Himalayas befindet sich in Nepal.

Sarangkot-pokharat-ausblick-berg

Nepal ist als „das Himalaya-Land“ bekannt, insgesamt teilen sich fünf Länder den Himalaya: Nepal, China (Tibet), Bhutan, Indien und Pakistan.Von den 14 Achttausendern stehen ganze zehn in Nepal inklusive der höchste Berg der Welt: der Mt. Everest mit seinen 8,848 Metern.

4) In Nepal befindet sich der Geburtsort von Lord Gautam Buddha.

Geburtsort-des-Buddha-lumbini

Was viele nicht wissen, Buddha wurde in Nepal geboren und darum gilt Nepal auch als Wiege des Buddhismus.

Der Geburtsort wird heute Lumbini genannt. Lumbini liegt im äußersten Süden des Landes und an der Grenze zu Indien. Es gibt dort einen so genannten Buddha-Park, ein riesiges Arsenal mit unzähligen Tempeln und Klöstern.

Geburtsort-des-Buddha-tempel-lumini

Wir waren am 21. Mai 2016 dort, um zusammen mit einer Million Gläubigen, Hindus und Buddhisten und wenigen Moslems, den Geburtstag Lord Buddhas zu feiern. Den gesamten Artikel darüber kannst du hier lesen.

5) In Nepal gibt es eine „lebende Göttin“

In einem Tempel mitten im Zentrum von Kathmandu, lebt die Göttin „Kumari“. Kumari bedeutet wortwörtlich Jungfrau. Die Göttin ist ein junges Mädchen, ja oft noch ein Kind, das in diesem Tempel im Thamel von Kathmandu mit seiner Familie lebt.

Der Tempel ist offen und jeder kann ihn besuchen. Wer Glück hat, erspäht Kumari, die manchmal aus einem kleinen Fenster auf ihre Besucher blickt. Es ist strengsten verboten Fotos von Ihr zu machen.

6) In Nepal leben über 80 Ethnische Gruppen, die 23 Sprachen sprechen.

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Es gibt wenige Länder auf der Welt, in denen so viele verschiedene Menschen mit verschiedenen Kulturen auf engsten Raum zusammenleben wie in Nepal.
Fast jedes Tal hat eine eigene Ethnische Gruppe mit eigener Sprache.

Die Amtssprache ist mittlerweile Nepali, dennoch werden in den verschiedenen Regionen immer noch die dort eigenen Sprachen gesprochen.

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7) Nepal war/ist die Haschisch Hochburg

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Das Rauchen von Haschisch und Cannabis ist in der nepalesischen Kultur fest verankert und gehört heute noch zu einem Bestandteil der Kultur.
Die Sadhu Priester in den Hinduistischen Tempel rauchen heute noch ganz öffentlich Haschisch und sehen es als Teil derer Religion an.

Mittlerweile ist das Rauchen von Haschisch offiziell verboten, dennoch ist es nicht verschwunden. Die Pflanzen werden bis auf einer Höhe von 4000 Metern angepflanzt und sind oft die einzige Einnahmequelle für Bauen.

Achtung: Haschisch ist in Nepal zwar allgegenwärtig, trotzdem ist es Illegal und besonders als Tourist sollte man sich das immer verallgegenwärtigen.

8) Nepal gilt als eines der ärmsten Länder der Welt.

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Leider ein sehr trauriger Fakt dieses wunderschönen Landes. Trotz des florierenden Berg-Tourismus (wo extreme Summen eingenommen werden), gilt Nepal immer noch als eines der ärmsten Länder der Welt.

Grund dafür sind sicher auch mehrere Bürgerkriege, Erdbeben und andere Natur- Katastrophen, doch auch die korrupte politische Misswirtschaft und Verstrickungen sowie Vetternwirtschaft, von denen das Land immer wieder heimgesucht wird.

9) In Nepal gibt es immer noch freilebende Tiger und Nashörner

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Wenn die meisten an Nepal denken, denken sie automatisch an die sehr hohen und höchsten Berge der Welt. Wobei sie durchaus Recht haben, doch im Süden gibt es auch eine große und sehr weite Ebene und viel Dschungel.

Im Chitwan National Park leben auch heute noch sehr viele Nashörner und einige Tiger.

Der Nationalpark grenzt an Indien und ist ein Muss jedes Nepal-Besuchers. Bei einer Dschungelsafari kann man ganz einfach Nashörner entdecken, obwohl sie sich unter den vom Aussterben gedateten Tieren befinden. Bengalische Tiger sieht man eher selten, doch es gibt sie Gott sei Dank immer noch, doch sie haben sich weiter in den Dschungel zurückgezogen.

10) Der gefährlichste Flughafen der Welt befindet sich in Nepal

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Der Flughafen von Lukla im Everestgebiet wird im Ranking als gefährlichster Flughafen der Welt geführt. Nicht ganz zu Unrecht.

Das Bergdorf Lukla liegt auf einer Höhe von 2800 Metern und ist die erste Anlaufstelle für eine Trekkingtour in das Everestgebiet. Ein Flug nach Lukhla gilt deshalb als besonders gefährlich, weil die Start- und Landebahn extrem kurz ist und die Piloten nur auf Sicht fliegen können.

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Sie müssen ihr Flugzeug praktisch in das enge Tal hinein messen und dann die noch engere Landebahn suchen, die einst von Sir Edmund Hillary gebaut wurde.

Alle Bilder by Manuel, Roland und Christine Losso


laslo

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